Da Mosauerin ihr Wirtshaustour – Das Dorfhaus in Mörschwang

Das Dorfhaus in Mörschwang, so wurde mir zugetragen, sei aktuell das beste innviertler Wirtshaus im weiteren Umkreis. Na das musste ich mir doch mal genauer anschauen, weit ist es ja wirklich nicht und was bot sich da besser an als ein Ausflug mit dem Mosauer und dem Papa Mosauerin. Gesagt. Getan.

Mörschwang ist leicht zu finden, und auch das Wirtshaus steht nicht zu übersehen direkt neben der Kirche im idyllischen Mörschwang – und für alle anderen gibt’s ein Navi.

Das Ambiente

Wir hatten wegen des schönen Wetters ein Plätzchen im Gastgarten reserviert, was nicht unbedingt notwendig gewesen wäre, aber auch in der Gaststube fühlt man sich auf Anhieb wohl. Das Wirtshaus scheint ein beliebter Einkehrort für Radler zu sein, wir haben jede Menge Radler kommen und gehen sehen. Alles in allem ist es ein schön hergerichtetes Innviertler Gasthaus, das laut Speisekarte auf ein 900 Jahre alte Gastwirtschaft zurückgeht. Die Deko ist zurückhaltend aber stimmig und es wirkt alles sehr gut gepflegt.

Die Speiskartn

Die Karte ist, wie versprochen, geprägt von typisch innviertler Wirtshauskost – kombiniert mit einer durchaus ansehnlichen Tageskarte (wenngleich fast alles mit Eierschwammerl schon weg war, aber das spricht nur für den Koch) und eine für innviertler Verhältnisse geradezu enorme Salatkarte. Der Getränketeil fällt beim Wein eher spärlich aus, der Welschriesling, den ich zum Gustieren bestellt habe war aber in Ordnung. Aber im Innviertel trinkt man eh lieber Bier und im Dorfhaus gibt’s Rieder Bier, auch alkoholfreies Weizenbier.

Was wir probiert haben

Zu essen hatten wir: Gegrillte Schweinsmedaillons mit Eierschwammerl von der Tageskarte sowie Leberknödelsuppe, innviertler Knödel und Beuschel. Und was soll ich Euch lange auf die Folter spannen: Die Leberknödel waren flaumig und locker, die Medaillons saftig und zart, das Beuschel ein richtiges Gedicht mit der perfekten Balance zwischen sauer und salzig und süß und es gehört mit den innviertler Knödel zu dem Besten was ich in letzter Zeit so gegessen habe.

Natürlich mussten wir nach dem phantastischen Essen auch noch die Nachspeisen probieren. Ich hatte einen Zwetschgenstrudel und der Mosauer Eispalatschinken. Papa Mosauerin hat bei den Nachspeisen schon gestreikt und lieber einen kleinen Schwarzen genommen. Da hat er aber was verpasst, denn auch der Zwetschgenstrudel war phantastisch, wie angeblich auch die Eispalatschinken, die ich allerdings nicht probiert habe, denn von denen hab ich ein Trauma aus Studententagen…

Das Fazit

Das Dorfhaus hat vollkommen zurecht seinen guten Ruf, denn es bietet ausgezeichnete innviertler Landküche zu einem wirklich fairen Preis. Die Bedienung ist nett und freundlich, ein paar mehr Weinsorten oder ein Aperitif auf der Karte wären vielleicht noch eine Idee, aber mei, es is a Wirtshaus und kein Schickimicki Lokal. Ansonsten bitte wirklich einfach hingehen und selbst die Küche ausprobieren, ich werd’s auf alle Fälle wieder tun.

alles Liebe
mosauerin

PS (wieder für die Akten): Ich hab natürlich NIX dafür bekommen um über das Dorfhaus zu schreiben und alles was wir getrunken und gegessen haben, habe ich selbst bezahlt (ok, es war der Mosauer – ist das jetzt Anfütterung 🙂 ?).

 

 

 

 

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