Hofrundgang Dezember – alles schläft, einsam wacht die mosauerin

Voller Schrecken habe ich festgestellt, dass ich auf den Hofrundgang im November komplett vergessen habe und wenn ich mich nicht beeilt hätte, hätte ich den für Dezember auch noch verschlafen. Was für ein Glück aber, dass gestern so schönes Wetter war – das hab ich doch gleich genutzt. Auch wenn nicht viele Viecher unterwegs sind momentan und es nicht allzuvieles zu berichten gibt. Ist ja auch kalt und da sitz ich lieber vorm Ofen und stricke Socken…

Ich war im Dezember ja ziemliech fleissig. Habe zum Beispiel mein Blog-Büro gestaltet (jaja, sowas hab ich jetzt auch), aber zeig tu ich es Euch dann hoffentlich im Jänner, wenn mein Handy vielleicht endlich mal willig ist, die Fotos zu synchronisieren. Tut’s nämlich nicht aktuell.  Ein paar Badesalze und Badebomben hab ich auch fabriziert, letztere traue ich mir aber nicht zu fotografieren, weil sie so schiach sind…

Wurscht, das Badesalz ist recht hübsch und außerdem hab ich noch ein wenig Senf fabriziert, damit’s halt übers nächste Jahr reicht 🙂

Meine beiden Katzen-Buben sind diese Woche in ihr neues Zuhause im Süden von Wien übersiedelt – es geht ihnen dort prima und sie räumen schon den Christbaum ab. So sind sie, meine Jungs. Aber ich bin trotzdem traurig, weil sie nicht mehr bei uns sind. Sie heissen jetzt auch anders, Archimedes und Sokrates. Und ja, man sieht es ihnen an… In den tiefen ihrer verschmusten Herzen werden sie aber immer die lebenslustigen Früchte lüsterner Lenden aus dem Weidenthal bleiben, da könnt ihr ihnen noch so humanistische Namen geben 😀

Die zwei Mädels hingegen werden weiter bei uns bleiben (nochmal mach ich das Drama nämich nicht mit) und die Damen liegen bevorzugt in Omas Asperagus herum (und meine Oma ist 1993 gestorben – hab ich einen grünen Daumen oder was?). Damit der Asperagus das aber ohne dicke Katzenhintern überlebt, wohnt er jetzt im Badezimmer. Da können die Rabauken nämlich nicht hin. Die heissen übrigens Lilu und Flocke. Ganz unhumanistisch.

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A propos flauschige Tiere – Gott sei Dank haben wir ja immer noch Stallpflicht (das war jetzt Sarkasmus). Die Hühner findens eh klasse, aber die Gänse im Stadl sind nur mäßig begeistert darüber, den ganzen Tag auf 100m² eingesperrt zu sein – selbst das wär bei 9 Gänsen wahrscheinlich noch Bio-Haltung (wobei ich das nicht weiß und grad zu faul zum recherchieren bin, man möge mich bitte gerne belehren) aber meine Schnuckis sind da verdammt noch mal sehr unglücklich darüber, und möchten raus!

Falls sich übrigens ein Tierschützer über das Gefängnis rechts im Hühnerstall echauffieren möchte – das ist ein umgedrehter irgendwas und die Hühner lieben es da drinnen zu sei, die passen nämlich locker durch das Gitter und halten sich aber bevorzugt da drinnen auf. Warum – fragt sie selbst…

Mir müsste übrigens bitte nochmal wer erkären, warum ich meine paar Hühner und Gänse aktuell überhaupt einsperren muss – und wohin die die Vogelgrippe verbreiten sollten… und was das überhaupt mit der Massenhühnerhaltung zu tun hat, wie stecken die sich bitte an, wen die eh nie raus dürfen? Ich versteh es wirklich nicht so ganz. Wie gesagt, meinen Hühnern isses wurscht, die lieben ihren neuen Stall (der „alte“ hat eine Tür nach draußen) aber meine Wullis leiden schon sehr, da habens einen Teich und eine mordstrumm Gänseweide und dürfen nicht hinein.

 

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mordstum verwaiste Gänseweide und die Mausis müssen ihr Dasein im Stall fristen – artgerecht ist wohl was anderes…

Auf meinem Mostbirnbam sitzen mit Vorliebe die Krähen (Krah) – wahrscheinlich die Vogelgrippebringer bei uns. Ich mag die trotzdem. Ich bin halt nicht nur ein Muzi-Mensch…

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Auch in Stallhaltung sind momentan übrigens meine Topfstauden, die in den ehemaligen Kuhstall übersiedelt sind und dort auf den Frühling warten:

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Wenn ich so einen Hofrundgang mit Euch mache habe ich meistens übrigens Gesellschaft, die Katzenbande liebt es, mit mir zu patrouillieren (das Bild schaut aus wie ausm Frühling, aber ich schwör‘ das ist vom 29.12!):

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Hey habt’s einen feinen Jahreswechsel und wir lesen uns ganz bestimmt schon bald im neuen Jahr!

Bis dahin alles Liebe
mosauerin

PS, weil eingesammelt beim Rundgang: Bei der Gelegenheit auch noch ein herzliches „Vergelt’s Gott“ an die Menschen, die ihre Leberkassemmalverpackungen und sonstigen Müll aus dem Auto schmeissen. Macht’s ihr das daheim auch so, ihr Deppen? Kreizsackelzement.

 

 

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6 Kommentare zu „Hofrundgang Dezember – alles schläft, einsam wacht die mosauerin

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    1. Liebe Arlene, dank dir ganz sakkrisch! ich hab natürlich schon gleich geschaut, du bist ja quasi eh ah nur ums eck von uns 🙂 Hab ein feines Silverster, danke fürs Lesen und feines neues Jahr!
      mosauerin

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  1. Liebe Astrid, wieder ein Genuss, dein hofrundgang, i mag dein Stil halt richtig gern.
    An guten Rutsch ins neue Jahr wünschen wir euch! Und eine einmal extra streimen für die Muzi

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    1. Liebe Muzischwester Mathilde 😉
      Du sollst doch nicht immer so nette Dinge schreiben, da weiß i nie was ich drauf antworten soll – einfach Danke danke danke! Mi gfreit des vui, dass da mei Blog so gfoit und dass wir uns darüber kennen gelernt ha, und auch wir wünschen Euch nur das allerbeste für morgen und das nächste Jahr und überhaupst – und zu dem Wirtshaus müssma unbedingt demnächst gehen!
      & De Muzis sagen prrrrrrrrrrrrt!
      mosauerin

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  2. liebe mosauerin! muass da unbedingt moi song dass i dein blog so super find zum lesn!!! und außerdem kriag i donn imma so a „dahamgfüh“….hob jo einige jahre in schalchham gwohnt 🙂 bin oba heia ins mühlviertel übersiedelt! hob scho überlegt wo denn genau in st. georgen du daham bist, oba bin dawei net draufkuma 😉 wünsch da jednfois an guatn rutsch, deinen muzis a!! (hob jo söba a zwa süsse!!) und alles liebe fürs jahr 2017! glg daniela

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    1. Danke Daniela, das gfreit mi narrisch zu hören – wenn di exilinnvierter dieses Gefühl haben, wenn sie meinen Blog lesen. I bin übrigens gar net in St. Georgen daham 🙂 Dir auch einen guten Rutsch, tua brav feiern und lass da von de Mühl4ler nix einreden!
      alles Liebe
      mosauerin

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