Mosauerin entdeckt das Innviertel: Herbst im Obsterlebnisgarten Lohnsburg

„Sag amoi Mosauerin, kennst Du eigentli den Obsterlebnisgarten in Lohnsburg?“ haben sie mich vom Tourismusverband gefragt. Na, kannte ich nicht. Deswegen haben’s mich da auch gleich hingeschickt. War mir eh recht, das wollte ich mir nämlich scho lang einmal anschauen. Aber wie es halt meistens so ist, ich hab’s halt immer wieder hinausgeschoben. Jetzt hatte ich aber keine Ausrede mehr…

Also machte ich mich eines September morgens, praktisch mitten in der Nacht, also zumindest für mein Verständnis, auf nach Lohnsburg. Über Wildenau. Und Mettmach. Und da kurz nach Mettmach, als ich über den Berg Richtung Lohnsburg fuhr, wurde ich mit einer Wahnsinns Stimmung schon entschädigt, für die Mühsal des frühen Termins.

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Der Nebel begann sich gerade zu lichten und wie das im Herbst so ist, dauerte es im Tal länger als am Berg. Perfekte Stimmung für idylische Bilder, so malte ich mir aus. Und die kleine Romantikerin in mir wurde nicht enttäuscht.

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Am Parkplatz lernte ich auch gleich meine BegleiterInnen kennen, denn man kann sich auch eine Führung durch den Garten ausmachen, wenngleich er frei zugänglich ist. Ich hab mich an die Volksschule Andrichsfurt drangehängt und habe gemeinsam mit 35 Kindern und 3 Lehrerinnen den Garten entdeckt.

Der Obsterlebnisgarten

Beeindruckend finde ich die Fülle und vor allem Schönheit der Obstbäumen, die hier gehegt und gepflegt werden. Für diese kann man übrigens auch eine Baumpatenschaft übernehmen. Das kostet aktuell nur 100€ und man kann sich sogar das Obst seines Baumes holen kommen, so man das möchte. Der bekannteste Baumpate ist übrigens Harald Krassnitzer, der sich letztes Jahr auch seine Äpfel selbst abgeholt hat. Kein Wunder bei der Pracht!

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Vor allem die leuchtenden Farben, die durch den Nebel hervorstechen, lässt mir wahrlich das Herz aufgehen und gemeinsam mit den Andrichsfurter Kindern lausche ich den interessanten Erklärungen von Sepp.

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Natürlich dürfen wir auch Äpfel probieren und ja, sie schmecken wirklich ausgezeichnet!

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Neben dem Obstgarten ist auch noch ein wunderbar verwunschenes Biotop zu besichtigen, sowie etliche Bienenstöcke. Wie alles andere auch im Obstgarten ist es ausführlich beschriftet und erklärt, ein Guide ist also nicht unbedingt notwendig, um sich weiterzubilden. Übrigens lässt es sich im Obsterlebnisgarten auch vortrefflich Picknicken, denn der Verein hat sogar einen Picknickplatz mit Naturspielplatz im unteren Teil des Obstgartens eingerichtet! Natürlich ist auch der frei zugänglich. Wenn ich das nur früher gewusst hätte…

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Dennoch beeindruckt mich der Garten nicht nur wegen der Vielfalt an Bäumen, die sich Interessierte sicher genauer ansehen würden als ich. Besonders schön ist einfach die gesamte sehr gepflegte Anlage in Kombination mit der idyllischen Nebelstimmung an diesem Tag im sehr späten September. Ich kann das gar nicht so richtig beschreiben, das brauche ich wahrscheinlich auch nicht, ihr seht die Bilder eh auch. Wahnsinnig stimmungsvoll, gell?

Nicht nur der Nebel zeugt jedoch vom kommenden Winter, auch die Blätter der Bäume verfärben sich schon in den herrlichsten Farben.

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Der Beeren- und Kräutergarten

Dann ging es auch schon wieder Richtung Parkplatz, von wo der Zugang zum Beeren- und Kräutergarten erfolgt, der relativ neu ist und heuer bepflanzt wurde. Wenn ich mich richtig erinnere, wurden dort letztes Jahr 300 Tonnen Steine verlegt, um den Hang in einen wunderbaren Terassengarten zu verwandeln. Nagelt mich aber nicht darauf fest, ich war von der idyllischen Aussicht so gefesselt, dass ich nix mitgeschrieben habe. Ups.

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Gegenüber des Beerengartens ist der Kräutergarten angelegt, den man durch einen Rosenbogen aus Holz betritt und der bestens mit Heil- und Küchenkräuter bestückt ist, aber auch eine eigene Abteilung für Giftkräuter hat. Ingrid, die uns durch den Kräutergarten begleitet, ist ausgebildete Kräuterpädagogin und erklärt den Kindern mit einer Engelsgeduld alles Wissenswerte – macht die Kräuter mit allen Sinnen erlebbar. Denn natürlich ist angreifen und riechen und schmecken ausdrücklich erwünscht.

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Aber das wirklich atemberaubende des Gartens ist die Aussicht über Lohnsburg, die umgebenden Hügel und die Liebe zum Detail die man in jeder Ecke entdecken kann.

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Ich lass Euch da mit den Bildern jetzt auch mal kurz alleine, lasst sie einfach mal auf Euch wirken. Jedes Wort von mir würde das nur verschandeln.

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Wahnsinnig Stimmungsvoll, nicht wahr? So Achtung, jetzt geht’s dann gleich wieder zurück zu den harten Fakten. Eins Bild noch vorher:

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Zur Unterstützung des Vereins freut man sich natürlich über eine freiwillige Spende, aber auch über den Kauf von selbstgemachten Produkten wie Johanniskrautöl oder Seifen oder Kräutersalz oder Kräuterzuckerl. Und die sind vielleicht Yummy!

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Der Obstgarten des Vereins ist frei zugänglich, als Adresse gibt man am besten Hochkochl 5, Lohnsburg im Navi ein, dort findet sich der Parkplatz, das Infohaus und auch der Zugang zum Kräutergarten. Führungen im Garten gibt’s auf Anfrage. Einen Besuch jetzt noch im Herbst rate ich Euch auf alle Fälle, wenn ihr auch nur einen Hauch Romantik in Eurem Herzen verspürt! Wirklich wahnsinnig schön.

Der Verein bietet neben den Gärten aber auch jede Menge interessante Veranstaltungen an, die am besten auf der Homepage des Obst- und Gartenbauvereins Lohnsburg abgefragt werden.

Interessierte, die eine Obstsorte bestimmen, oder sich über den Verein informieren möchten sind jeden Freitag im Vereinshaus (gleiche Adresse wie der Garten) ab 19:00 eingeladen vorbeizukommen.

Danke lieber Tourismusverband, dass ihr mich dort hingeschickt habt! Ich bin schon gespannt wo es das nächste mal hingeht…

Pfiat Eich daweil,

Eure
Mosauerin

 

4 Kommentare zu „Mosauerin entdeckt das Innviertel: Herbst im Obsterlebnisgarten Lohnsburg

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