Mosauerins Rindsknochensuppe

Warum man heutzutage lieber Suppenwürfel verwendet als sich eine richtige Suppe selbst zu machen, erschließt sich mir seit Jahren nicht mehr. Es ist nämlich überhaupt nicht aufwändig, sich selbst einen Vorrat an Suppe herzustellen und den dann bei Bedarf zu verwenden. Wie ich meine (Vorrats)Knochensuppe – das Wochenende eignet sich perfekt dafür – herstelle, lest ihr heute.

Für eine (Vorrats)Knochensuppe a la Mosauerin brauchst du folgendes:

  • 1-2 Kilo Rindsknochen (bei einem guten Metzger bekommst du die zum Kochfleisch gratis mit dazu!)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Lorbeerblätter
  • etwas Öl, Salz
  • 1 großen Kochtopf
  • 3 Stunden Zeit zum dahinköcheln lassen
mosauerin innviertel knochensuppe
Rindsknochen, Zwiebel Lorbeerblatt

In einen großen Topf gibst du etwas Öl und erhitzt es stark. Die Zwiebel wird halbiert und kommt mit der Schnittfläche in das sehr heiße Öl, bis die Flächen dunkel sind. Dann kommen die Knochen dazu, die von allen Seiten stark angeröstet werden.

Die Suppe wird mit Wasser soweit aufgegossen bis die Knochen gut bedeckt sind (Wassermenge merken!) und darf dann drei Stunden vor sich hin sieden. Wenn sich Schaum bildet wird dieser abgeschöpft.

Nach drei Stunden wird die Suppe abgegossen und man lässt sie erkalten. Dabei setzt sich das Fett oben ab. Dieses wird entfernt (etwas Fett verbleibt aber in der Suppe). Die Suppe lasse ich dann einkochen bis sie in ein kleines, einfrierfähiges Gefäß passt.

Mit der ursprünglichen Wassermenge (ich nehm immer minus 1 Liter) beschriften nicht vergessen, damit Du später noch weißt um wie viel Du sie wieder verdünnen musst, um sie zu verwenden! Würzen tu ich die Suppe immer erst, wenn ich sie verwende, so bin ich flexibler.

An Guaden!
Mosauerin

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2 Kommentare zu „Mosauerins Rindsknochensuppe

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  1. Im Moment scheint es überall die Suppenküche zu geben. Heute habe ich eine Rindfleischsuppe gekocht. Diese wird eingefroren. Meistens aber wecke ich meine Suppen ein, wegen begrenzten Platz im Tiefkühler.
    Eine Kollegin meinte, sie findet keinen Unterschied zwischen selbstgekochter Hühnerbrühe und eine aus dem Glas. Bin fast umgefallen.

    Gefällt 1 Person

    1. Ja das mit der Suppe verstehe ich aber, denn es ist ja jetzt hier zum ersten mal wirklich kalt in diesem Winter. Ich hab ja schon vorgeschlagen Kekse zu backen und Glühwein zu machen 😉 Ich koche meine Suppen dann immer bis auf das Minimum ein, wegen dem Platz. Einwecken ist mir dann wieder zu umständlich 😉
      Deine Kollegin hat wohl noch nie richtige Suppe gegessen… 😉

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