Wirtshaustour: Das Hofwirtshaus in St.Martin im Innkreis

Am Sonntag war es wieder mal soweit, die mosauerische Sippschaft suchte ein Wirtshaus heim. Das Hofwirtshaus in St.Martin im Innkreis hat seit Anfang Jänner neue Pächter, Grund genug, um es sich mal genauer anzuschauen. Neugierig wie es war? Dann müssts jetzt weiterlesen…

Das Hofwirtshaus

Gut gelaunt und in Erwartung von gut bürgerlicher Küche fand sich also die Familie beim Hofwirtshaus ein. Den Raucherbereich links ließen wir links liegen und setzen uns in den Nichtraucherbereich rechts des Eingangs. Wir hatten reserviert, aber das hätten wir nicht gemusst, denn  außer uns waren um 13:00 lediglich noch zwei weitere Tische in dem Raum besetzt. Das Ambiente fand ich ganz ansprechend, der Raucherbereich hat aber zumindest von außen gemütlicher gewirkt. Tja.

Die Speiskartn & das Essen

Die Karte bietet klassische österreichische Wirtshauskost von Kalbsschnitzel über Rindssuppen bis hin zum Steak. So gut aufgestellt die Karte im Bezug auf fleischliche Kost auch ist, leider bietet sie nur ein einziges Gericht für Vegetarier. Schwester Mosauerin musste also wenigstens nicht lange überlegen was sie nimmt. Dafür entschied sie sich als einzige auch noch für eine Vorspeise, die wirklich apart angerichtet war und ihr auch sehr gut schmeckte.

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Drei Garnelen vom Grill mit Toast und Thai-Chili-Dip (Standardkarte)

Der Rest von uns bestellte Fleischliches und so entschieden wir uns für ein Cordon Bleu in Kürbiskernpannade, Käselaiberl als DAS vegetarische Essen, ich und die andere Schwester Mosauerin hatten Steak und der Mosauer entschied sich für das Schweinsfilet.

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Puten Cordon Bleu in der Kürbiskernpannade gefüllt mit Speck, Zwiebeln, Käse (Tageskarte)
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Hausgemachte Käselaiberl mit Erdäpfel und Schnittlauchdip (Standardkarte)
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Rib Eye Steak zart rosa gebraten mit Wedges und Gemüse (Tageskarte)

Ich tu mir ein wenig schwer über mein Steak zu schreiben. Es war im wahrsten Sinne des Wortes „durchwachsen“. Einerseits war es geschmacklich wirklich gut. Es ist aber anderseits mehr der Fleischqualität zu verdanken, als der Kochkunst, dass es nicht zach war. Denn mein Steak war vieles, sehr  sehr gut durch zum Beispiel. Aber rosa war es auf keinen Fall. Wie ich halt mal so bin, hab ich das auch dem Chef gesagt, aber ihm auch dazu gesagt, dass ich es trotzdem essen werde, weil das Fleisch an sich gut ist. Und weil ich nicht will, dass wegen mir dann das Fleisch weggeschmissen wird. Das hab ich ihm aber nicht gesagt. Irgendwie erwarte ich mir halt dann aber von einem Wirten, dass er sich zu mindest dafür entschuldigt, dass was schief gegangen ist, wenn es dem Gast schon auffällt und er es auch sagt. Kann ja mal passieren. Außer einem „Aha“ kam da aber nix. Schade irgendwie, bei einem Steak für knapp 20 Euro. Was da übrigens auch nicht sein müsste wären die Fertig (?)-Wedges und die gleiche fertig(?)-Thai-Sauce wie bei den Garnelen. Dafür war das Gemüse zum Steak aber widerrum sehr sehr gut. Ich sagte ja schon, durchwachsene Angelegenheit, dieses Steak.

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Schweinsfilet in Speckmantel mit Pfeffersaftl Rösti und Gemüse

Der Mosauer hatte wie so oft wieder mal das beste Händchen, meiner Meinung nach. Sein in Speck eingewickeltes Schweinsfilet mit den in Speck eingewickelten Fisolen war wirklich richtig fein. Von der Sauce und von den Röstis habe ich nicht gekostet, also kann ich darüber nix sagen. Es war aber ebenfalls sehr schön dekoriert.

Zum Fleisch hatte ich den roten Hauswein, der wirklich nicht schlecht ist, als Aperitiv hatte ich ein Seidl Bier (Arcobräu – veständlicherweise, da das ) –

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Da ich keine Vorspeise hatte hab ich bei den Nachspeisen zugeschlagen. Ein riesiger Caffelatte musste es für mich sein und ein Schokokuchen mit Vanilleeis und Schlag.

Mein persönliches Fazit

Nur ein einziges vegetarisches Gericht auf der Speisekarte zu haben ist heutzutage hmmm, nennen wir es mutig.  Das Steak war nicht rosa hatte aber eine sehr gute Fleischqualität und hat mir gut geschmeckt. Das Gemüse zum Steak war ausgezeichnet. Großes Augenmerk legt man in der Küche auf die Deko der Speisen – zurecht, man kann’s auch gut und hat wohl irgendwo eine Rosmarinplantage zum Abernten 😉

Pfiat Eich dawei & An Guadn!
Mosauerin

 

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