Eine Bootsfahrt die ist lustig

Eine Bootsfahrt die ist lustig, eine Bootsfahrt die ist schön, Fallari, Fallari, Fallara. Besonders schön ist sie natürlich, wenn man sie im Innviertel macht und ich Glückspilz durfte letzten Sonntag eine machen, weil Ihr mich da hingeschickt habt. Ich durfte aber nicht nur irgendeine Bootsfahrt machen, ich war bei der Saisoneröffnungsfahrt der Innschifffahrt Schärding. Woohoo! Mit Bieranstich und mit Musi. Auf geht’s Leitln.

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Sonntags halb 11 in Schärding. Der Mosauer und ich sind schon sehr gespannt, was uns denn erwartet. Ich bin aber gar nicht mit dem Mosauer angereist sondern mit den entzückenden Buben und Dirndln von den Biersiedern Schalchen – oder Biasiada z’Schoia, wie man bei uns sagt. Und mit da Musi. Von wegen ich meide Blasmusik, wo ich nur kann… Am Parkplatz in Schärding sollte man unbedingt drauf achten, dass man eine Parkuhr einlegt, das Parken ist zwar gratis direkt vor der Anlegestelle, aber wird auch scharf kontrolliert. Wer schlau ist, reist übrigens schon ein wenig früher an und macht vorher noch einen Spaziergang der Innpromenade entlang. Ist es nicht idyllisch?

 

An der Anlegestelle liegen 2 Boote, das Ausflugsboot MS Schärding, mit der wir unsere Tour machen werden und die erste schwimmende Brauerei Europas, das Kanonenboot mit dem Kanonenbräu. Hier schau ich mich zuerst um und lasse mir das Boot und die Brauanlage zeigen. Das Schiff kann für eine Brauereifahrt gebucht werden, bei der man die Schönheit des Inns mit der Wissenserweiterung inkl. Brauerlebnis verbinden kann. Und was zum Essen gibt’s natürlich auch. Trinken sowieso. Am vorletzten Bild seht ihr dann auch gleich den Kapitän himself und wer ein echter innviertler Seebär ist, der braucht eben auch Schnupftabak.

 

Die MS Schärding mit der wir unterwegs sind, bietet neben Gruppenreisen auch noch Linienkurse die angefahren werden, und ist moderner eingerichtet, was mir besser gefällt. Außerdem hat sie ein schönes Deck Achtern. Aber auch hier gibt es natürlich Bier und andere Getränke sowie verschiedene Mittagessen zur Auswahl. Auch werden verschiedene Themenfahrten angeboten, mehr Infos findet man auf der Homepage.

 

Nicht immer dabei am Boot, das würden ihre Lebern ja auch gar nicht aushalten, ist die Musi. In unserem Fall die InnSecks. Fragt’s mich nicht, was der Name bedeuten soll – ich habe keine Ahnung. Vor allem, weil sie ja nicht mal sechs sind. Aber egal, das Boot bei Laune halten sie und deswegen sind sie ja auch dabei. Prost.

 

Nachdem alle eingecheckt (geboardet) haben und auf ihrem Platz sitzen, legt die MS Schärding ab und wir beginnen den Inn hinauf zu tuckern. Ich komm ja in die Gegend nicht allzu häufig und am Inn war ich überhaupt noch nie per Boot unterwegs, also bin ich schon mächtig fasziniert wie schön es dort ist. Wir kommen an Schloss Vornbach vorbei und passieren die Vogelinsel und die Bernaschek Insel, die Heimat von über 125 teilweise sehr seltenen Pflanzen ist. Der Inndurchbruch wird uns angezeigt durch den Johannesfelsen mit der Statue des Nepomuk aus dem Jahr 1976.  Mittlerweile hab ich mich übrigens aus dem Lärm des Innenraums auf das Aussichtsdeck im Ersten Stock verzogen um die wunderschöne Landschaft in Ruhe genießen zu können. Mit dem Christian von den Biersiedern, den ich gleich als Modell missbraucht habe.

 

Früher war der Inn übrigens ein gefürchteter Fluss voller Stromschnellen und Wirbel, der hier zwar nur 60m breit ist, dafür aber teilweise 30 Meter tief.

Die Tour bringt uns weiter beim Teufelsfelsen vorbei und bald sind wir auch schon in Wernstein mit seiner Burg und der Mariensäule nach Vorbild der Münchner Mariensäule. Somit sind wir schon fast am Wendepunkt unserer Tour angekommen, denn weiter als bis Ingling kurz vor Passau geht’s kraftwerksbedingt halt leider nicht zu fahren. Schade, dass es am Inn keine Schleusen mehr gibt und der Fluss somit über weitere Strecken nicht mehr schiffbar ist. Aber wir können das so spontan auch nicht ändern und so wendet das Schiff und wir tuckern gemächlich zurück Richtung Schärding.

Falls sich übrigens jemand gefragt hat, ob der Inn wirklich so grün ist – ich hab euch da mal ein Foto dazu gegeben. Ja.

 

 

Und weil bei dieser besonderen Saisoneröffnungsfahrt die Musi dabei war, dürfen sie auch in Schärding nochmal aufspielen, wir machen ein Gruppenfoto von oben und lassen die lustige Gesellschaft am Schiff zurück. Na dann: allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

 

Was ich mir persönlich gut vorstellen kann, ist dass ich im Sommer bestimmt wieder so eine Fahr auf dem Inn machen werde. Denn dann kann man die ganze Fahrt draußen sitzen und vielleicht mit einem Kaffee – ich hab gar nicht geschaut, gibt’s eigentlich Prosecco auch am Schiff? –  die romantische Fahrt genießen. Für Romantik war bei der Saisoneröffnung verständlicherweise weniger Platz und die Temperaturen waren trotz des traumhaft schönen Wetters natürlich auch noch nicht sooo einladend. Ein Erlebnis war sie aber natürlich trotzdem.

Zur Nachahmung wärmstens von der Mosauerin empfohlen.

Pfiat Eich dawei
Mosauerin

Diesen Blogartikel widmete Euch: Tourismusverband s’Innviertel

 

 

 

 

 

 

 

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