Der Brandner Kaspar z’Mining: kimmt er, is net recht, kimmt er net, is ah net recht

Wer heuer wirklich großes Glück hatte, konnte Karten für eine der begehrten Vorstellungen vom Brandner Kaspar z’Mining ergattern. Mich hat der Tourismusverband s’innviertel hingeschickt, denn nicht nur Euch schadet a bissi a Kuitur net, da Mosauerin nämlich auch nicht. Was hab ich nicht für ein Glück!

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Ich war aber nicht nur glücklich, dass ich bei der Premiere dabei sein durfte, ich hatte auch die große Freude bereits bei der Gesamtprobe dabei sein zu dürfen und ein ganz klein wenig hinter die Kulissen zu spechteln. Davon stammen auch die Fotos. Wer keine Karten mehr ergattern konnte, der kann zumindest ein bissi Theaterluft schnuppern, ich hab Euch nämlich extra ein Video gebastelt. Die, die noch hingehen hören jetzt einfach auf zum Lesen und schauen, ok?

Großes Kino z’Mining – Zu Beginn gleich mein Fazit

Die Naturbühne Frauenstein ist von sich aus schon ein Wahnsinns Kulisse, aber was das Team der Theatergruppe Mining mit dem Brandner Kasper auf die Beine gestellt hat, hat mich wirklich von den Socken gehauen. Jedes Bild so liebevoll gestaltet, dass man gar nicht zammkommt mit dem Schauen und Staunen, wie toll es ist. Die große Geburtstagsgesellschaft mit all den Typen, die witzige Ideen, was sich im Himmel so abspielt. Und nicht zuletzt Komparsen und Schauspieler, die mit einer Leidenschaft auf der Bühne stehen, die einem richtig Lust macht, selbst bei so etwas mitzutun. Und der Moment als der Boandl die Fannerl holen kommt – mein Lieblingsmoment und wirklich ganz ganz großes Kino (den sieht man übrigens auch im Video) das den Vergleich mit anderen Inszenierungen wahrlich nicht scheichen muss.

Ich jedenfalls freue mich schon auf das nächste Stück der Theatergruppe Mining und kann’s kaum erwarten, vielleichtdarf ich ja wieder hingehen…

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Da Boandl (Brigitte Lindlbauer) und d’Mosauerin

Der Brandner Kaspar z’Mining im Detail

Eine Jagd, ein Schuss und mehr Glück als Verstand

Alles beginnt mit einer Jagd, bei der der Brandner Kaspar aus Mining leicht angeschossen wird. Glück gehabt hat er! Denn eigentlich wäre es ihm an diesem Tag vorausbestimmt gewesen zu sterben. Und so sieht das auch der Boandlkramer, der ihn später doch noch holen kommen will. Da Brandner füllt den Tod aber gehörig ab und betrügt den Tod beim Kartenspiel. Zwanzig Jahre mehr Lebenszeit ergaunert er sich und dem Boandl bleibt nix anderes übrig als unverrichteter Dinge von Dannen zu ziehen und sein Versagen vor seinen Chefitäten gut zu verheimlichen. Er kann einem schon leid tun, der Boandl. Wie er so schön sagt: Kimm I, is net recht. Kimm I net, is ah net recht.

70iger Feier

Ein paar Monate später feiert ganz Mining den Geburtstag vom Brandner. Die Musi spuit auf, Bier wird gereicht, Gstanzln werden gesungen, die Zeche tanzt auf, ein Gewitter zieht auf und das Fannerl, Branders Enkelin, wird vom Boandlkramer geholt.

Im Himmel

Fannerl kommt natürlich in den Himmel doch bei ihrer Aufnahme stellt sich heraus, dass sie um 20 Jahre zu früh geholt wurde. Es gibt nur einen, der weiß was hier los ist: Der Boandl, und der wird flugs geholt.

Bringt’s mir den Boandlkramer!

Rechtfertigungen, Ausreden, Beteuerungen, all das nutzt nix, der Boandl wird kräftig ausgeschimpft und soll jetzt endlich den Brandner herbringen. Sakkra. Der Tod kehrt auf die Erde zurück und überzeugt den Brandner, sich zumindest mal für eine Stunde den Himmel anzusehen, worauf der sich dann doch einlässt. Und dann brausen sie schon ab.

Da Brandtner im Himmel

Es folgt noch ein hin und her, aber schließlich entscheidet sich der Brandner dann doch, weil er eben nicht in die Hölle kommt, gleich gestorben zu bleiben, der Boandl erbt seinen Schnaps und verspricht uns allen aber, wieder zu kommen. Denn auch uns ist es aufgesetzet. Do bliem is nu koana.

Ensemble

Über 70 Leute auf der Bühne, Jäger, Tanzgruppe, Engel, Teufel, jede Menge Technik. Wahnsinn, was alles möglich is, wenn Leute ein gemeinsames Ziel haben.

Behind the Scenes – Gesamtprobe am Montag

Zum ein wenig hinter die Kulissen spechteln hab ich Euch noch ein paar Fotos von „behind the scenes“ gemacht 🙂

Pfiat Eich dawei
Mosauerin, die irgendwie nicht weiß, ob man bei uns jetzt Boanl oder Boandl sagt, aber eam wead’s wurscht sei…

Dieser Blogbeitrag entstand im Auftrag von: Tourismusverband s’Innviertel
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