Hofrungang Juni – zruck vom Urlaub

Nein, ich bin nicht so viel anderweitig beschäftigt, dass ich gar nicht mehr an Euch denke, der Grund warum ich mich jetzt 2 Wochen lang nicht mit einem ausführlichen Blogbeitrag gemeldet habe ist einfach: Ich war auf Urlaub. Und dann hab ich noch eine Woche zum Erholen gebraucht 😉 Dafür mach ich heute was mit Euch, was wir schon länger nimma gemeinsam gemacht haben: einen Hofrundgang. Und weil ich so ein schlechtes Gewissen habe, wird der dieses mal besonders ausführlich. Also eini in die Flipflops und bitte nach Euch…

Vor der Haustüre hängt eh schon seit längerem wieder der Stor, der sich letzten Sommer schon so bewährt hat zur Fliegenabwehr. Das „Dont Forget to Kiss“ Schild ist auch vom letzten Jahr, neu ist die von Mama Mosauerin erschnorrte Hortensie und die Sommerblumen. Mir scheints es wird ein lila Sommer.

Wir haben auch gerade wieder mal Besuch, das Mäuschen Farah, 17 1/4 Jahre alte Setter/Golden Retriever Mischung der Mama Mosauerin, die mal wieder Urlaub am Bauernhof macht. Während ich das hier schreibe schläft sie gerade zu meinen Füßen – aber sie hatte heute ja auch schon eine Hundemassage. Kein Scherz. Und sowas schlaucht eben.

2019 06 mosauerin hofrundgang Juni 006

Der Olivenbaum hat erstaunlicherweise den Winter überlebt und steht jetzt neben der Neuen Sitzmöbelschattenplätzchenlandschaft. A propos Plätzchen: das alte Bett hab ich als Sommerbett auch wieder reaktiviert und vor dem Stadel steht auch heuer wieder der Gartentisch.

In der Pflanzerei hat Mama Mosauerin während meines Urlaubes dankenswerter Weise zammgeräumt sodass ich gleich wieder eine Wirtschaft machen konnte, beim Einsetzen von ein paar Paradeisern. Bis heute hab ich 40 Pflanzerl in 11 Sorten eingetopft, aber fertig bin ich noch nicht.

Meinen Sommerdrink hab ich auch schon gefunden: heuer wird wohl ein Lillet-WildBerry Sommer. Bevorzugt eingenommen unter dem Marillenbaum, während für uns gegrillt wird.

Aber nix da jetzt mit Essen, wir haben noch einiges vor uns. Hinaus geht’s durchs Hoftor und im Vorgarten kann ich vermelden: Vieeeele Kirschen, einige Birnen, vieeele Jostabeeren, Himbeeren und Stachelbeeren, Nüsse eher weniger.

Bei den Hühnen haben wir natürlich schon Nachwuchs und ein Hahn wird uns heute abend verlassen. Nein, er wird nicht gegessen, er wird als „Rudi“ eine Hühnerschar in Maria Schmolln glücklich machen. Um ihn wär mir echt leid gewesen, denn er ist ein besonderes Prachexemplar – und sein Papa stammt aus Saiga Hans.

Bei den Hühnern beginnt auch mein neues Projekt: der naturnahe Garten – Details verrate ich noch nicht, aber Umschauen könnt ihr Euch ja schon mal. Äpfel scheint es heuer auch viele zu geben, ich hab aber nur zwei Sorten: einen Klarapfel und einen Kronprinz Rudolf. Und eine Quitte.

Auch unter den Bienen hat sich das mit meinem naturnahen Garten schon herumgesprochen und so bevölkern die unterschiedlichsten Arten den Garten. Auch eine großen Ameisenhaufen hab ich schon entdeckt und außerdem seht ihr auf den Bildern auch eines vom Misthaufen. Ja auch das gehört dazu.

Weil wir jetzt mit der Runde entlang des ausgemähten Weges fertig sind, machen wir noch einen Abstecher in den eigentlichen Wurzgarten. Auch hier sind schon Paradeiser eingesetzt, ich hoffe mal sie wachsen schneller als die Hühner sie wieder ausbuddeln. Im Übrigen hab ich heuer noch keine einzige Nacktschnecke gesichtet – tock tock tock ich hoffe mal das bleibt auch so. Außerdem wächst im Wurzgarten gerade folgendes: Knoblauch, Erdbeeren, Kraut, 1 Buschbohne, Zwiebel rot und weiß, Fenchel, Rana, Karotten, Radieschen, Salat, Salat und Salat, jede Menge Kräuter, Erdäpfel und eine Rose. Mein Gemüse hat’s halt auch gerne nett.

Im ursprünglichen Wurzgarten hat sich noch nichts getan, da hängen nur ein paar Blumen heraußen und gegenüber warten noch weitere Pflanzen auf ihre Anpflanzung.

Wir aber lassen das mal beiseite und drehen noch eine Runde bei den Wulis, die haben es jetzt nämlich auch naturnah, verstecken sich aber gerade vor der Kamera. Diese Diven. Auch hier hab ich relativ wenig gemäht, soviel nur, dass die Wullis angenehm herumspazieren können und der Rest bleibt für die Insekten. Das tolle ist dort auch, dass wir unterschiedlichen Boden haben, und so verschiedenste Bedingungen für die unterschiedlichen Pflanzen haben. Erstaunlich ist, welche Vielfalt schon jetzt herrscht.

Es hätte mich übrigens schwer gewundert, hätte ich beim Rundgang nicht auch noch ein Muzi getroffen. Dieses mal war es die Lilu, die ich aus ihren sommerlichen Träumen unter einem Baum geschreckt habe. Nichts, was nicht etwas Futter wieder gut machen könnte 😉

Nachdem wir eine Rund bei den Gänsen gedreht haben, sind wir jetzt auch schon wieder vorne auf der Straße angelangt. Dort wächst ein prächtiger Allant, früher mal eine bedeutende Heilpflanze. Im Vorgarten gedeiht dann auch noch die Rose „New Dawn“ wunderbarst und zur Freude aller hat der Ginko endlich auch einen Platz in der Erde gefunden.

Das war es jetzt aber wieder mit dem „Alles“ Hofrundgang, vielleicht gehen wir das nächste mal in den Stadl – wenn ihr ihn  nicht eh schon vom Markt kennt.

Demnächst gibt’s hier übrigens was Tolles zu gewinnen, ich sollte mal wieder was Backen (Erdbeeeeeersaison!) und interessiert Euch eigetnlich wo ich auf Urlaub war?

 

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