GuaT Fermentiert – Workshop mit der FoodCoop Gutes aus Taiskirchen

Eine Richtige Guate Gaudi hatte ich am Montag den 14.10 – denn da war ich bei der FoodCoop GuaT – Gutes aus Taiskirchen eingeladen, einen Workshop zum Sauerkrautmachen und Fermentieren allgemein zu halten. Dabei ist mir überhaupt aufgefallen, dass ich noch nie in Taiskirchen war. Oag oder?

Was ist denn eine FoodCoop überhaupt?

Eine FoodCoop (Lebensmittelkooperative) ist ein Zusammenschluss von Personen, die selbstorganisiert Lebensmittel direkt von lokalen Erzeugern (Bauernhöfen, Gärtnereien etc.) gemeinschafltich beziehen. In der Regel gibt es einen bestimmten Bestelltag, bis zu dem alle Mitglieder ihre Bestellungen abgeben müssen, die dann gemeinschaftlich besorgt werden und dann an einem Abholtag von den Bestellern im „Laden“ der Kooperative abgeholt werden können.

Menschen, die eine FoodCoop angehören, interessieren sich also für regionale und saisonale Lebensmittel und so macht es natürlich auch Sinn, sich mit der Haltbarmachung von Lebensmittel zu beschäftigen. Fermentieren ist eine Möglichkeit die Früchte des Sommers (und des Herbstes!) in den Winter mitzunehmen und so freute es mich besonders, dass die FoodCoop aus Taiskirchen bei mir einen Workshop zum Thema Sauerkraut machen wollte.

Sauerkraut in Taiskirchen

Da Sauerkraut alleine ja noch nicht alles ist und es schier unendlich viele Rezepte zum Fermentieren gibt haben wir beschlossen, uns nicht nur auf den Klassiker Sauerkraut zu beschränken sondern zumindest eine andere Sache auch noch zu machen.

Das Sauerkraut – oder wie ich es nenne, das Mosauerkraut, durfte aber dennoch nicht fehlen. Und so hachelten die 15 TeilnehmerInnen Kiloweise Kraut – mit den unterschiedlichesten Gerätschaften von meinem uralten Krauthobel, über einen brandneuen Krauthobel bis hin zu einem Mordstrumkrauthobel als Standmodell.

Verwertet wurden Spitzkraut und Braunschweiger in einer Spitzenqualität zum Sauerkrautmachen – erkennbar daran, dass es super Wasser gelassen hat. Das ist essentiell zum Fermentieren. Wie das genau funktioniert habe ich schon mal hier beschreiben: Fermentieren mit der Mosauerin  (Dort ist auch ein Hinweis auf meinen Workshop Fermentieren bei mir)

Kürbis Chutney kann man auch fermentieren

Also etwas exotischeres zweites Gericht hab ich mir für diesen Workshop ein „Chutney“ ausgesucht, in dem wir Hokaido Kürbis, Karotten, Zwiebel, Rosinen, Currypulver  verarbeitet haben.

Ich glaub, alle waren schon von der „Rohmasse“ total begeistert, weil sie so gut geschmeckt hat. Ich bin schon sehr gespannt, was die TeilnehmerInnen sagen, wenn es erst fertig ist. Aussehen tut es köstlich, oder?

 

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Alle helfen zamm beim Aufräumen und Putzen – dann geht’s auch schneller

Workshop Rundumadum

Für diesen Workshop mit zwei verschiedenen Rezepten (Sauerkraut und Kürbis Chutney) haben wir mit 15 Personen (das geht nur in einer Schulküche o.ä. – bei den Workshops bei mir am Hof sind maximal 10 Personen möglich) gute 2,5 Stunden gebraucht, wovon ca. 30 Minuten allgemeine Infos zum Fermentieren, Tipps und Tricks, Fermentierregeln und andere theoretische Inputs waren. Selbstverständlich haben auch alle TeilnehmerInnen die Rezepte des Abends & die wichtigsten Tipps und Tricks zum mit heim nehmen bekommen.

Wenn Du für Deinen Verein, FoodCoop, Lehrerfortbildung, Freundeskreis oder sonstige Gruppe von Menschen auch mal so einen individuellen Workshop bei Euch oder auch bei mir machen mögt, dann kannst Du mich gerne unter 0680 246 0 637 anrufen!

Ich fand, es war ein chilliger, gemütlicher Abend mit jede Menge Spaß, Muskelkraft und viel zum mit nach Haus nehmen. DANKE an GuaT – Gutes aus Taiskirchen für die Einladung und das Gemüse besorgen, schaut’s mal bei denen vorbei, wenn ihr in der Nähe wohnts, das ist schon echt was lässiges, was die da gemacht haben! Die haben auch eine Facebookseite wenn ihr mal schauen mögts: Guat auf Facebook

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Gruppenbild mit Mosauerin  – es war mir ein wahres Vergnügen!

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