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Österreich Radrundfahrt – Etappenziel Altheim

Nachdem ich mich gestern als Radlfahrerin geoutet hab, leg ich heute gleich noch einen Radlbeitrag nach – aber nicht dass ihr glaubt’s das wird hier jetzt ein Rad- und Sportblog. Nana, da bin I vü z’fei dafür. Aber auf Events geh ich ganz gerne und so war ich heute auch beim Etappenzieleinlauf (heisst das so?) von der Radrundfahrt. Der Österreichischen wohlgemerkt. Habt’s Lust, schau ma kurz, was sich getan hat?

Also ich hätt das Ganze ja wieder mal vollkommen verschwitzt. Obwohl es ja ausgemacht war und ich auch mit dem Mosauer drüber geredet hab. Gott sei dank hat mich aber die Hinweistafel „Ortsdurchfahrt Altheim gesperrt“ daran erinnert. Also nix wie Sachen zammgesucht und hin, um kurz nach drei war ich dort. Leicht verschwitzt.

Es war noch etwas mau besucht, und nein, der Typ da oben in blau ist nicht der Sieger 😉

Die Reihen sollten sich aber noch füllen.

Das Publikum wurde in der Zwischenzeit mit alten Motorrädern und alten Autos unterhalten. Wobei manche wohl das Motto hatten: wer sein Moped liebt, der schiebt 😉

Der Woifi hat wohl sein Rad vergessen, wenn’s morgen noch dasteht, hol ich’s mir. Ich wollte immer schon mal eine Ultegra Di2, also ein Schaltwerk das elektisch schaltet, haben. 

Natürlich durften auch die Honorationen der Stadt nicht fehlen – rechts da Biagamoasta und links sei Vize – Griaß di, Nochboa! Den Herren in der Mitte kenn ich übrigens nicht 🙂

Auch Altheims Haus und Hof Fotograf, Ladislav Vorich war natürlich zugegen. Da wirds wieder eine Menge Fotos zu bewundern geben auf www.vorich.at und bestimmt einen Bericht in den OÖN…

Und wer darf bei einem solchen Event natürlich auf gar keine Fall fehlen? D’Musi! Übrigens hält sich seit meinem Beitrag über das Woodstock der Blasmusik irgendwie hartnäckig das Gerücht ich hätte was gegen Blasmusik. Au contraire mes amis! Ich hab nur was gegen Idioten Menschen die stereotype Einschätzung, Bewertung, Benachteiligung oder Bevorzugung einer Person allein auf Grund ihrer Geschlechtszugehörigkeit von sich geben auf Blasmusikveranstaltungen, das ist ein gewaltiger Unterschied…

Ganz kurz bevor die Jungs ankommen wird auch noch der Name eines Sponsors auf den Boden gesprüht. Ich hab nicht so ganz verstanden wieso, wenn doch eh überall schon seine dicken Würste herumstehen. Aber mei.

Jetzt kanns dann nimmer lange dauern. Der Boden ist bepinselt, die Strasse ist leer.

Und da kommen sie dann schon, nach Blaulicht und Blaulicht und Blaulicht. Und Blaulicht. Gefühlsmäßig sind da 40% aller österreichischen Kiwara Polizisten mit dabei am Moped.

Als ersten sehen wir Jay Robert Thomson aus Australien, mit 30 Sekunden Vorsprung als das Rennen in die letzte Runde geht (Altheim – Polling – Wagham und zurück, hey das fahr ich auch öfter!) Tragischerweise  hat der Gute aber dann nicht gewonnen.

Es zählt wohl in jedem Sport das Gewinnen, das ist mir schon klar, aber dass die Kameras sofort abgebaut werden, die Reporter und Fotografen sofort weggehen, sobald der Sieger durch ist, ist schon irgendwie hmmmmm a weng weng wertschätzend.

So verpassen sie zum Beispiel die Zieleinfahrt von ihm.

Andere geben Interviews.

Und manche wiederrum glauben, es ist eh schon aus. Der Typ rechts fährt gerade sein Rennen zu Ende während der Typ links wahscheinlich auf die Post fährt. Kinder, wo ist denn da die Polizeiabsperrung und Eskorte?

So und nachdem es auch die sehr feschen Buben in Blau mit ihren knackigen Oberschenkel ins Ziel geschafft haben, macht sich auch die Mosauerin schön langsam auf den Heimweg. Nicht um auf den Kopfpolster zu sehnan (sabbern) natürlich! Was ihr schon wieder denkt von mir… Ich muss natürlich in den Stall zu den Hühnern. Und so ein Blogartikel gehört auch noch geschrieben…Und dann wird erst gesehnat! Aber so richtig!

😉
mosauerin

 

 

 

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