Wären wir 2024 nicht mit dem Nachtzug nach Split gefahren und hätten wir dort nicht ein Ferienhaus gemietet, dessen Pool die ganze Woche lang absolut unbenützbar war, hätten wir JETZT bestimmt keinen Pool am Mosauerhof stehen. Zuerst war es so ein Aufstell-Pool, aber dann war klar: ein richtiger musste her. Und wenn ich sowas umsetze dann natürlich mit Hütter Wagner, meiner Haus und Hof- Baufirma mit der ich schon den gesamten Umbau von Wohnhaus und Kuhstall, die Hofentwässerung und noch so anderer „Kleinigkeiten“ erledigt bekommen habe. Freut euch auf viele Vorher und Nachher Bilder und eine Baustelle, bei der ihr nix machen müsst, nur zuschauen! (Werbung)
Wie alles begann
2024 sind wir – und das kann ich jedem nur ans Herz legen – mit dem Nachtzug von Wien nach Split gereist. Ein perfekter Urlaub lag vor uns, wir hatten uns in einem süßen Bergdorf an der Küste eingemietet und ich habe eigentlich geplant, meinen Hintern ausschließlich zur Nahrungsaufnahme von meinem Dorf am Hügel zu bewegen. Das war zumindest der Plan, denn ich hätte dort oben alles gehabt was ich mir von einem Kroatien Urlaub erwarte. Blick aufs Meer (und Entschuldigung, ist der nicht phänomenal?), Kroatische Küche, einen Pool. Mehr brauch ich nicht.

Nur hat Lenka, die slowakische Verwalterin unseres Apartments, nicht bedacht, dass man sich vielleicht auch um den Pool kümmern sollte, BEVOR Gäste kommen. Sprich: Die Algen tanzten Tango in unserem Pool als wir ankamen. Und das blieb auch den Rest der Woche so, denn der tschechische Vor-Ort-Handlanger von Lenka brachte es eine satte Woche einfach nicht hin, den Pool algenfrei zu bekommen.
Demensprechend entnervt war ich spätestens ab Tag 3 und nach vielem hin und her und endlosen Diskussionen mit Lenka handelten wir schließlich einen Deal mit ihr aus: 50% Cashback. Was ein Glücksfall war, denn so konnte ich meinerseits einen Deal mit dem Meinigen aushandeln: Um das Cashback-Geld wollten wir uns einen Aufstellpool kaufen um zu sehen, ob uns das auch daheim am Bauernhof im Innviertel taugt. Und dann vielleicht einen richtigen Pool daheim bauen.
Und so kamen wir aus Kroatien wieder heim und kauften uns einen „schicken“ Aufstellpool. Wie ich es vorhergesagt hatte, hat uns der Pool richtig getaugt. Nach der Arbeit oder zwischendurch einfach mal hinein, abkühlen. Perfekt! Es musste also ein richtiger Pool her. Fand sogar da Meinige. Wir waren uns also einig: Es wird ein Projekt!
Ein Projekt mit Hütter-Wagner
Und wenn ich mir so ein Projekt in den Kopf setze, brauch ich eine Firma, die mir meine Spompanadln auch umsetzt. Seit Jahren nerv ich also mit meinen großen und größeren Ideen (Originalzitat: „Bei dir wird’s eh immer mehr als geplant“) bevorzugt diese eine Baufirma: HÜTTER-WAGNER aus Altheim.
Mit Hannes Habetswallner und seinem Team hab ich schon erfolgreich den Kuhstall umgebaut, meine Fenster getauscht, meinen Hof entwässert, einen Teil vom Stadeldach ready 4 Photovoltaik gemacht, das halbe Erdgeschoß umgebaut und sonst noch so einiges gegraben, gestützt und gepimpt. Logisch, dass ich mit meinem Pool Projekt auch zu HÜTTER-WAGNER ging. Weil wenn wer meine Ideen umsetzen kann, dann der.

Eine „Pflanzeninsel“ mitten im Hof. Ende. Einladend ist was anderes.
An den vielen Umbauten im Hof haben nicht nur meine Nerven gelitten – denn während all meiner Exzesse habe wir auch noch am Hof gewohnt – sondern vor allem auch der geschotterte Innenhof. Wenn ich ihn mir heute so ansehe, fällt mir erst auf, wie „oreidig“ das alles nach dem Umbau war. Mittlerweile ist ja wieder frisch geschottert, aber damals sah das schon wirklich wild aus.

Bei mir ist das ja so, dass ich bei meinen Umbauten immer das Endergebnis im Kopf habe. Die Kunst ist aber, das alles in einen Plan zu gießen mit dem dann ein Handwerker auch was anfangen kann. Und bevor man großartig Pläne zeichnet sollte man zuerst eines machen: Eine Bestandsaufnahme. Sprich: alle Niveaus vermessen, einen Istplan erstellen und daraus dann einen Sollplan entwickeln. Haben wir logischerweise auch gemacht.
Der Plan
Und dann habe ich begonnen zu planen. Es stand fest, der Pool wird 3×6 Meter groß. Das Design vom Pool war aber genauso flexibel anpassbar wie das rundumadum und daher hab ich mir sogar extra in einen Gartenplanungs-Kurs vom Wifi gegönnt! Und so hab ich mir das am Anfang vorgestellt.

Mit diesem Plan bin ich dann – nach einigem Kopfzerbrechen und etlichen Planungsrunden – zum Hütter-Wagner gegangen:

Und das ist der Plan, den Hütter-Wagner dann daraus gemacht hat. Wieder mit ein paar Änderungen – eh klar. Und am Ende sah es dann nochmal ein bisschen anders aus.

Die Umsetzung mit Hütter-Wagner
Sobald das Layout aber dann stand, ging es auch schon los mit der Umsetzung durch Hütter-Wagner. Zuerst kamen natürlich die Baggerarbeiten, denn unser Pool brauchte ja eine Bodenplatte und NATÜRLICH mussten wir auch die Hofentwässerung umleiten, es wär ja zu einfach, wenn es mal einfach wäre mit den Umbauten hier…



Alle Baggerarbeiten waren erledigt. Die Bodenplatte war gegossen. Fehlte eigentlich „nur“ noch eines: DER POOL. Wir haben uns für eine fertige Wanne entschieden, übrigens bei der Firma, die als erste bei uns angeboten hat. Bislang haben wie es auch nicht bereut.
Den Pool übers Haus zu heben war dann noch mal richtig aufregend, aber präzise wurde der Pool vom Kranfahrer von HÜTTER-WAGNER exakt auf den geplanten Aufstellplatz gestellt. Die Poolbau Firma hat natürlich alles genau im Auge gehabt.

Wenn dann so ein Pool auf der Bodenplatte steht, muss der Pool vor dem Befüllen ausgesteift werden, damit er sich nicht verzieht. Und das Befüllen muss gleichzeitig mit dem einbetonieren (mit normalem Beton) erfolgen, dass sich keine Wölbungen auftun. Das wäre schlecht, weil das gibt dann Spannungen und die sind schlecht. Profi-Tipp: Damit das Befüllen mit einer halbwegs verträglichen Geschwindigkeit passiert und ohne den Brunnen zu überlasten haben wir die Tage vorher nochmal unseren alten Aufstellpool aufgestellt und befüllt und dann das Wasser in den neuen Pool hinübergepumpt. Außerdem macht es Sinn den Pool beim Betonieren abzudecken, sonst ist lauter Beton im Pool. Will auch niemand.


Als dann alles fest war, kam auch die Versteifung über dem Pool weg, nur noch die am Rand blieb noch. Sprich: es war endlich an der Zeit, den Pool mal zu testen. Mitten in der Baustelle. Turnübungen über Gräben. Schiefern einziehen am „Poolrand“. Aber wir waren ja von Kroatien inspiriert 🙂

Da aber „Baustelle“ nicht der Look war, den ich mir für unseren Pool vorgestellt hatte mussten wir uns dann auch um die „Außenanlage“ kümmern. Ich wollte ja links eine Lavendelreihe und rechts ein hitzeresistentes Beet für Insekten. Wer genau schaut sieht, dass der Ahorn nicht in der Planung blieb, sondern den Planänderungen zum Opfer fiel. Da aber rund um den Mosauer-Hof einige Ahorne wachsen war das für mich ok.

Und dieses Ende sah dann 2025 so aus:Und dieses Ende sah dann 2025 so aus:





Was mit bei unserem Pool wichtig war:
- Harmonie – der Pool soll sich harmonisch in den Hof einfügen
- Viele Pflanzen – die Beete sollen nicht nur den Pool einrahmen sondern einen Lebensraum für Insekten und trockenheitsliebende Pflanzen bieten
- Jahreszeitlicher Reiz – Von frühling bis Herbst soll immer etwas blühen und Struktur geben
- Gemütlich – es soll ein Platz sein, an dem man gerne einen Kaffee trinkt, ein Buch liest oder den Abend ausklingen lässt.
- Praktisch – kurze Wege und pflegeleichte Flächen und Beete haben
- Urlaubsfeeling – der Pool und das Beet soll mir das Gefühl geben, ich sei im Urlaub
- Nachhaltig – der Pool sollte möglichst nachhaltig sein (siehe dazu auch unten)
Und wie nachhaltig ist so ein Pool?
Klar, so ein Pool ist jetzt kein Naturschutzprojekt, das ist klar. Er verbraucht Material, Energie und Wasser und verursacht in seiner Herstellung auch eine ziemliche Menge CO2. Da brauchen wir uns nix schönreden und -rechnen. Nicht jede Entscheidung im Leben ist die ökologisch perfekte – aber wir haben versucht, so wenig wie möglich Ressourcen zu verschwenden und deshalb haben wir:
- Bestehende Fläche genutzt. Unser Pool steht auf einer bereits vorher schon geschotterten und verdichteten Fläche. Es wurde also keine zusätzliche Wiese oder wertvoller Boden geopfert.
- Strom vom eigenen Dach verwendet. Die Pumpe wird mit unserem eigenen PV Strom betrieben.
- Lange Nutzung geplant. Wir haben uns für einen hochwertigen Pool entschieden, der 20 Jahre oder mehr genutzt wird. Das ist etwas anderes als ein kurzlebiges Konsumprodukt (wie diese Wegwerfpools). Unseren haben wir übrigens weiterverkauft.
- Wasserverbrauch intelligent eingeplant. Ja, der Pool braucht viel Wasser und ja, wir entnehmen das Wasser aus dem Grundwasser. Es wird aber später nicht in die Kanalisation abgeleitet, sondern speist dann unseren Naturteich, der Lebensraum für Libellen, Frösche, Wasserläufer und viele weitere Tiere und wichtiger Bestandteil des Ökosystems ist.
- Urlaub zu Hause möglich gemacht. Der Pool führt natürlich nicht zwangsweise dazu, dass man weniger in den Urlaub fährt oder fliegt – vor allem, da wir uns ohnehin entschieden haben nicht mehr zu fliegen.
- Naturnahe Gestaltung geplant. Die Umgebung unseres Pools soll nicht steril sein, sondern Lebensraum für Insekten und andere Kleinlebewesen schaffen.

Würde ich den Pool wieder bauen?
Ein eindeutiges JA! Und zwar genauso wie wir ihn gebaut haben und auf jeden Fall wieder mit HÜTTER-WAGNER! Weil die meine Projekte einfach umsetzen können.

Und wer am letzten Bild ein bisschen genauer schaut, sieht, dass wir schon wieder eine Baustelle hier am Mosauerhof haben. Aber DAS ist eine andere Geschichte…
Wenn du auch gerade planst oder überlegst einen Pool zu bauen hier der Kontakt:
Hütter-Wagner GmbH
St. Ulrich 1
4950 Altheim
Tel.: +43 7723 4 22 29
E-Mail: office@huetter-wagner.at
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