Das war „Herbst am Hof“ 2019

Heute gibt’s neben der Berichterstattung vom Fest an sich auch einen kleinen Blick hinter die Kulissen. Ich zeig Euch, was alles los war und warum ich das Fest fast absagen musste – und warum es dann doch stattfinden konnte.

Nach dem letzen Fest im Frühling hab ich mir gedacht: maaaa eh noch soooo lange bis zum Herbst, aber der Sommer vergeht schneller als die Mosauerin denkt, wenn man mit Einkochen, Einlegen, Fermentieren beschäftigt ist. Denn es ist ja nicht so, dass ich „nur“ ein „kleines“ Fest vorbereiten musste, ich hab ja da auch regelmäßig selbst meinen Stand mit allerlei Leckerein (die man auch abseits des Marktes bei mir kaufen kann übrigens – Mosauerins kleiner Hofladen).

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Da das im Frühling mehr als suboptimal war, die Organisation zu machen und gleichzeitig meinen eigenen Stand zu betreiben hab ich verzweifelt jemanden gesucht, der letzteres für mich machen könnte und durch Zufall hab ich bei einem Aperol-Aperol-Tratscherl mit der bezaubernden Annabritta doch noch sojemanden gefunden, nämlich sie. Und da sage noch einer, das Bratl d’amour bringt d’Leit net zamm. 😉

Besonderen Dank gilt aber nicht nur Annabritta sondern auch meiner Familie, die mich immer so großartig bei meinen Spompanadln unterstützt: Da Mei, meine Mama,  meine Schwestern Stefanie und Katrin, Schwager Michi, samt neu: Noah und Leo, auch neu: Georg. Besonders auch Erni und Gertraud die die wahnsinns Kirchln gebacken haben, Fritz fürs Kutschieren & Emma fürs Helfen, Regine von Blütenzauber für die Hinweischilder – aber auch ganz besonders der großartigen Bastelmanu die nicht nur vorher mit mir Stadl gekehrt und gesaugt hat sondern auch am Sonntag beim Abbau angepackt hat! Schaut’s mal rein bei ihr und lassts ihr als Dankeschön ein Like da! DANKE Euch allen, ihr seids ALLE ein Wahnsinn!

Und natürlich auch Danke an alle StandlerInnen fürs dabei sein und ganz besonders EUCH BesucherInnen! Weil ohne Euch gangats jo goa net!

Mein Wecker hat mich übrigens am Samstag um 5:00 ungeplant aufgeweckt – ich hab den Regen sanft an mein Fenster trommeln hören, hab mir „Sch….ade“ gedacht und mich noch einmal umgedreht – aber Glüxkind wie ich bin, um 8:00 als die ersten Aussteller zum Aufbauen da waren, hat es aufgehört gehabt. Weil noch keine Leute da waren hatte ich auch Zeit Fotos zu machen und mich an den Ständen ein wenig umzusehen…

Auch die Presse konnte es nicht erwarten und stand um Punkt 10 auf der Matte 😉

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Und dann kamen auch schon die ersten Besucher und das Markttreiben konnte beginnen!

Besondere Attraktion dieses mal: Kutschenfahren mitm Fritz! Mah wie gern wär ich auch mal mitgefahren – aber ich war viel zu beschäftigt. Emma half gleich beim Fritz aus und er war voll des Lobes für seine junge Helferin.

Damit wir irgendwie fundiert abschätzen können, wie viele Leute dagewesen sind, alle, die da bei mir helfen aber meine Familie und Freunde sind (die nix kriegen dafür außer dass ich sie alle zum Bratlessen im Oktober einlade) wollte ich nicht noch wen am Eingang hinstellen, der Menschen zählt – die Mitarbeit der BesucherInnen war also gefragt: Eine Stricherlliste war zum Ausfüllen da. Merkts Euch kurz mal, wie die um halb 11 ausgehen hat. 

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Ja und so ging es dann weiter, das Hoftorfoto ist auch von halb 11 – noch war alles nass aber schon bald sollte die Sonne herauskommen und am Nachmittag war dann recht angenehmen Wetter. Vorher aber noch ein paar Fotos vom Vormittag:

Übrigens: Meine Hühner „scheißen sich nix“ Hier seht ihr Gerlinde der das herzlich egal ist, dass am Hof duzende Menschen herumrennen, sie sucht trotzdem ihr Futter. Übrigens sogar aus der Steiermark sind Leute extra wegen mir angereist! Ok, aber die kannten mich auch – der Coke und die Ulli zum Beispiel. 🙂 Hat mich voll gefreut, die mal wieder zu sehen…

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Meine Hühner sind auch der Grund, warum ich das Hoffest fast abgesagt hätte – nein das ist jetzt übertrieben, aber sie haben mir schon großes Kopfzerbrechen gemacht… Ich hab Euch doch mal von Trude und den 12 Aposteln erzählt oder? Das sind die da:

Diese 12 Hühner sind nämlich in diesem Sack geschlüpft und dieser Sack steht normal im Stadl. Seit zwei Wochen habe ich alles mir mögliche versucht, um die Hühner aus dem Stadl in den Hühnerstall zu übersiedeln. Aber ich hatte KEINE Chance. Sobald die Tür hinter ihnen zu war, wurden sie panisch und flogen gegen die Scheibe, Geschrei ohne Ende. Also blieb mir nix anderes übrig: der Sack blieb im Stadl. Trotz Aufbau, trotz Aussteller. Das erste was ich in der früh machte, war Sack raus und das erste abends, das ich tat, als ihr alle weg war: Sack wieder rein. Hühner: 1, Mosauerin: 0

Aber wieder zurück zum Geschehen am Herbst am Hof. Hier d’Mosauerin am Stand. Zerst beim Einräumen, dann bei der Kaufberatung. Kennt ihr übrigens schon meinen neuen Wochenplaner „Mit der Mosauerin durch d’Innvierlter Woch“ – ein Bullet Journal, das man ab sofort bei mir kaufen kann!

Ja und dann ging’s erst richig los, ich hatte soviel zu tun, dass ich gar nimma zum fotografieren gekommen bin, dankenswerterweise hat der andere Georg ein paar geschossen, damit ihr Euch ein Bild machen könnt.

Kinder wie die Zeit vergeht. Der Stadl ist leer, die Gläser und Tassen sind abgewaschen, der Hof ist (fast) wieder zammgräumt: Herbst am Hof 2019 ist Geschichte. Wochenlang haben meine fleißigen HelferInnen und ich darauf hingearbeitet, organisiert, geplant, den Stadl gekehrt UND gesaugt – Beweisvideo auf Facebook – alles hergerichtet und dann…. ist der Tag da und auch gleich wieder vorbei. Und viele haben mir gesagt: „Schee hastas da Mosauerin, und i find, de hom recht.“

Wenn Ihr bei mir am Herbst am Hof gewesen seids hoffe ich, es hat Eich gfoin, wennts was bei mir gekauft habts, hoff ich, es hat Eich geschmeckt und sunst bin I narrisch glickli dass sooooo vui Leit do woan und mit mir an scheen Nomidog bei mir am Hof verbracht hom. I moa mia mochant im Friling wieda amoi wos, oda?

Übrigens. Habt’s Euch das Bild gemerkt?

Um 17:30 beim Abbau hat’s so ausgschaut:

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Wenn ich mich nicht verzählt habe sind da 628 Stricherl drauf, ich hab aber einige erwischt, die nicht gestricherlt haben. Das muss ich Euch noch beibringen da im Innviertel 😉 aber ich bin auch so hochzufrieden, dankbar und glücklich, so ein erfolgreiches Festl gemacht zu haben. Ich hoff es hat Euch taugt!

Immer, Eure
Mosauerin

PS: Und wie immer gab’s nach dem Zammräumen noch ein gemütliches Zammsitzen aller die noch Lust hatten – Bastelmanu und Kunstbine z.B. hatten! Aber der Rest bleibt jetzt geheim 😉

 

4 Kommentare zu „Das war „Herbst am Hof“ 2019

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  1. das war ein echt „innviertlerischer“ Markt…viele tolle Gespräche geführt und mich super wohlgefühlt. DANKE liebe Astrid, für dein offenes Ohr und dein unermüdliches gutes Gemüt…gerne wieder dabei im nächsten Herbst…HinweisSchilder habe ich in mein Lager geräumt.

  2. Da war ja total viel los, ein richtiges Happening! Und so viele verschiedene Stände! Da wäre ich schon gerne dabei gewesen … 🙂

    Herzlichen Glückwunsch für das gute Gelingen und all die zufriedenen Besucher! (und Anbieter ….)

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