Ja, da hab ich schön geschaut, als ich die Diagnose bekam: Obenrum, ziemlich hin! Zwar noch nicht akut gefährdet, aber die ersten chronischen Belastungszustände zeigten bereits ihre Auswirkungen. Leichte Schwächen in der Stabilität. Erhöhte Sensibilität bei Wetterumschwüngen. Nah am Wasser gebaut bei Regenwetter. Sofortige Therapie empfohlen. Und auch die eingeholte Zweitmeinung ergab nach eingehender Konsultation leider: Es hilft alles nix. Der Mosauerhof braucht ein neues Dach!
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Vom Regenschock zum… Traumdach
Aber beginnen wir am Anfang…
2024 beim großen Regen im September wurde mein Weltbild erschüttert und ich musste der Tatsache ins Auge schauen: Unser Dach ist wohl doch nicht so dicht, wie ich immer dachte. Denn an allen Ecken und Enden kam das Wasser damals in den Dachboden. Keine Sturzbäche zwar, aber doch: Die Rofen (das sind die schrägen Balken vom First zum Boden – glaub ich zumindest) waren teilweise nass, am Kamin tropfte es fröhlich herunter, der Dachausstieg war auch undicht und an der Lattung gab es unschöne Wasserflecken.
Nichts was zwar nicht wieder aufgetrocknet wäre nach diesem Jahrhundertregen, aber hinsichtlich der in Zukunft vermehrt zu erwartenden Starkregenereignisse stand für mich relativ schnell fest: Ich will JETZT was tun. Vor allen, weil mich die Gespräche mit zwei Fachfirmen zur Erkenntnis gebracht haben, dass ich entweder JETZT das Dach sanieren kann oder in 10 Jahren – dann aber das Dach UND den Dachstuhl (aus dem Jahr 1929). Da wir schon alleine bei unserer Dachfläche von 370m² sprechen und das eh schon eine Lawine kostet (und auch in 10 Jahren nicht billiger sein wird) habe ich das ganz innviertlerisch-pragmatisch gesehen: Ich mach es natürlich jetzt.

Außerdem will ich nicht jedes mal beim in den Dachboden gehen ein ungutes Gefühl haben und mir denken: Was wohl jetzt schon wieder ist. Das hab ich an 100 anderen Orten am Hof genug 😉
Und so war klar:
Ein neues Dach muss her!
Nach all den Baustellen bislang bei uns am Hof, die ich alle gemanaged habe, bin ich durchaus unentspannt in die Sanierung gegangen. Weil ich von „Dach“ keine Ahnung hatte. Hatte ich zwar von „Heizungsraum“, „PV Anlage“, „Fussbodenaufbau“, „Fenstertausch“ und „Poolbau“ vorher auch nicht – und hab es trotzdem gestemmt. In Sachen Sanierung und Umbau bin ich wirklich halt kein unbeschriebenes Blatt mehr (mehr der Schrecken aller Handwerker hehe) und ich habe WIRKLICH viel gelernt in den letzten Jahren. Wie sich aber herausstellen sollte, hätte ich meine Tonnen an Baustellenerfahrung gar nicht gebraucht. Warum?
Weil es sich herausgestellt hat, dass die Entscheidung die Dachsanierung mit der Dachdeckerei und Spenglerei Back aus Altheim zu machen wirklich eine gute Entscheidung war. Warum? Weil ich mich wirklich um GAR NICHTS kümmern musste! Das wusste ich vorher aber noch nicht.
Natürlich habe ich mir mehrere Angebote von Dachdeckern legen lassen. Warum ich mich gerade für die Dachdeckerei und Spenglerei Back entschieden habe?
- Das Angebot war übersichtlich, ordentlich, umfassend und ich habe es verstanden. Alfred Back, der Chef, hat sich wirklich ausführlich Zeit genommen und ist Punkt für Punkt mit mir durchgegangen und hat all meine Fragen geduldig beantwortet (Meine Lieblingsfrage übrigens: „Wozu brauch ich das denn?“)
- Ich kannte die Firma schon, denn sie repariert seit Jahren zuverlässig bei mir Sturmschäden und macht auch manchmal unmögliches möglich (wenn zum Beispiel vorm Hofmarkt noch ein lockeres Schindel am Stadeldach getauscht werden muss)
- Der Preis hat gepasst. Bei so einem Hof wie dem Mosauerhof schrammt man bei jeder Aktion an der Grenze der Unfinanzierbarkeit dahin (ich sage nur 37 Fenster tauschen…) – so natürlich auch bei der Sanierung von einer Dachfläche von 370m² . Da braucht es ein Angebot, das einem nicht gleich einen Herzinfarkt verursacht (und das auch eingehalten wird!). Und so eines hab ich bekommen.
Alle diese Punkte haben für mich bei der Dachdeckerei und Spenglerei Back gepasst und so wurden sich Alfred und ich einig und es ging an die Planung. Und die Optik. Denn was mich natürlich mit am meisten beschäftigte war:
Welches neue Dach passt zu unserem Haus?
Bislang hatten war der Mosauerhof mit rautenförmigen Eternit-Platten gedeckt, die ich vom Stil her eigentlich immer ganz gern mochte. Da diese Platten in die Kategorie „Leichtdach“ fallen war eines schnell klar: Dachziegel sind zwar schön, wenn ich die will, müsste ich aber gleich den ganzen Dachstuhl neu machen. Und genau das wollte ich ja vermeiden.
Also blieb uns eigentlich nur eine Wahl: Ein Prefa Dach – leicht, robust und sturmsicher. Teu(r)er, aber angeblich das rundum sorglos Paket.
Sobald das geklärt war, ging es „nur“ noch um die Optik. Der Mosauerhof ist mittlerweile Senfgelb gestrichen mit weißen Faschen um die Fenster und dazu Moosgrüne Fensterläden und Grantifarbige Fensterbänke. Da muss das Dach natürlich dazu passen.

Ich gebe zu – ich bin wochenlang wie eine Irre durch die Gegend geradelt und hab mir Hausdächer noch und nöcher angeschaut. Man achtet ja sonst nie auf Dächer, bis man selbst eins braucht! Bahnen, Schindeln, Schindeln, die aussehen wie andere Schindeln – ich war wirklich hin und her gerissen. Nach einer Beratungsrunde in der Modell-Ausstellung der Dachdeckerei und Spenglerei Back war aber dann schnell klar, ich möchte wieder Rauten. Das hat meine Vorvor(vor?)gänger-Generation schon gut gefunden, das war so schon am Dach, ich hab mich in den letzten Jahren daran gewöhnt und es sieht schick aus. Warum es also ändern? Eben.

Dann war „nur“ noch die Sache mit der Farbe.
Alle Prefa-Dächer gibt es ja in allen Prefa-Farben. Ich finde, viele Prefa-Farben sind allerdings… sagen wir mal: speziell. Die Rottöne sehen mit meinem gelb-weißen Haus mit den grünen Fensterläden irgendwie altbacken aus, Anthrazit ist zu blaustichig und passt nicht zu den Fensterläden, Braun war gleich raus und ich weiß nicht warum in aller Welt man sich ein grünes Dach machen sollte. Aber eine Farbe hat es mir von Anfang an angetan:
Steingrau!
Das ist ein mittleres grau mit leichten weißen und dunklen Nuancen, nicht zu hart, nicht zu langweilig, es wirkt ziemlich lebendig… und ähnelt ziemlich dem, was vorher schon oben war. Ich hatte wohl keine Lust auf Experimente 😉

Die Form war festgelegt, die Farbe war festgelegt. Der Termin war festgelegt und über den Preis war man sich auch einig. Dann kann es also los gehen mit der Renovierung:
So lief die Renovierung
Bei so einer Dachsanierung fallen nicht nur die reinen Dacharbeiten an. Da kommt einiges zusammen – das Gerüst muss aufgebaut werden, die Dachrinnen gehören abmontiert (haben wir wiederverwendet), das Dach gehört abgedeckt, dann muss der Holzbau gemacht werden, der Kamin abgetragen, das neue Dach draufkommen und manchmal gibt es sogar Maurerarbeiten. Und all das muss koordiniert werden. Es gibt Verzögerungen. Man muss den Gewerken nachtelefonieren. Irgendwas geht immer schief. Ich hab mich also auf großes Chaos eingestellt. Und ich war fast ein bisschen enttäuscht. Denn: ich musste mich um NIX kümmern! Alfred Back übernahm einfach alles.
Er hat die komplette Koordination in die Hand genommen – vom Gerüstbauer über den Holzbauer bis hin zum Maurer und hatte immer die Deadline (eine Woche vorm Hofmarkt, meine Handwerker lieben es am Limit zu leben!) im Kopf. Beim Dachbau arbeitet er schon seit Jahren mit der Firma Wiesner Hager zusammen, und man merkt, dass das Team gut eingespielt ist. Die Kommunikation lief -was ich mitbekommen habe – reibungslos, alles war da wann es da sei musste, und vor allem: Alles war fertig wann es fertig sein musste!
Im Laufe der Arbeiten stellte sich auch heraus, dass mein Kamin dringend repariert werden musste – auch das wurde über Wiesner Hager gleich mit organisiert. Nicht mal um den Blitzschutz musste ich mich kümmern. Als ich den Mitarbeiter gefragt habe, wie das denn mit dem Blitzschutz sei meinte der nur: Ah, darum kümmert sich doch eh der Alfred. Und so war es auch.
Der Ablauf in Kürze
Zuerst kam natürlich das Gerüst. Das alte Dach war dank der 9 (?) Wiesner Hager Mitarbeiter in einem Tag herunten und im Container verpackt. Einer meiner beiden Kamine wurde bis unters Dach abgetragen. Nach dem Entfernen des alten Dachs begann der Holzbau durch die Firma Wiesner Hager – dieser Teil dauerte etwa eine Woche. Weil der freigelegte Kamin, der noch in Betrieb ist, „leicht löchrig“ war wurde mit der Rauchfangkehrerin Valerie Friedl entschieden, was zu tun sei – daher war auch noch einen Tag eine Maurerpartie da, die den Kamin neu aufbaute. Dann kamen aber schon die Dachdecker und schneller als gedacht war die erste Seite fertig. Was für ein Anblick! Ratz-fatz ging es auch weiter, Seite zwei, Seite drei – nur meine Gaube hat die Partie ein wenige aufgehalten.
Ein großes Lob hier an die Mitarbeiter der Firma Back – die haben sich da wirklich reingehaut und dafür gesorgt, dass alles wirklich perfekt aussieht. Das bedeutete zwar etwas mehr Arbeit in der Firma, aber das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen.

Die ganze Dachsanierung hat genau zwei Wochen und einen Tag gedauert. Das Gerüst haben wir natürlich genutzt, um einmal den Hof so richtig von oben zu bestaunen. Cooler Ausblick!

Kostenübersicht
Bei einer Dachfläche von stolzen 370 m², einem Dachstuhl von 1929 und meinen Erfahrungen aus vorangegangenen Sanierungen wusste ich: Bei so einer alten Bude kommt IMMER noch etwas dazu. Ich habe also vorsorglich gleich mit dem Schlimmsten gerechnet. Das ursprüngliche Angebot lag im guten mittleren fünfstelligen Bereich und ich war gespannt, was am Ende rauskommen würde…
Alles in allem machte die Endrechnung dann ungefähr 5.000 Euro brutto mehr als im ursprünglichen Angebot aus – aber das lag hauptsächlich am unerwartet benötigten neuen Kamin. (Der alte Kamin musste komplett bis unter das Dach abgetragen und neu aufgemauert werden, was etwa 4.000 Euro Mehrkosten verursachte). Schreckte mich jetzt gar nicht.

Mein Fazit
Wenn ich heute auf unser Haus schaue, denke ich mir jedes Mal: es war wirklich eine gute Entscheidung.
Das neue Prefa-Dach sieht wirklich super aus, ist leicht, stabil, und endlich dicht – egal, wie stark es regnet. Und nach dem Regen liegt jetzt auch kein Moos mehr am Pflaster. Ein extra Bonus, den ich vorher gar nicht bedacht hatte!
Mir war bei der Sanierung vorab eine gute Beratung, solide Umsetzung und ein langlebiges Material wichtig und genau das habe ich bekommen. Ich war allerdings super überrascht wie reibungslos der Dachtausch dann gelaufen ist und dass ich mich um nix kümmern hab müssen!
Hätte ich noch ein Dach zu tauschen – ich würde es jederzeit wieder mit der Dachdeckerei und Spenglerei Back machen und ich möchte mich hier noch mal explizit bei Alfred & seinem Team für die klasse Umsetzung bedanken!

Für den Fall, dass du auch gerade planst oder überlegst dein Dach zu sanieren, hier der Kontakt:
Back GmbH
Finkenzellergasse 6
4950 Altheim
Tel.: +43 7723 42 612
E-Mail: office@backgmbh.at
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Gratulation zum neuen Dach! Steingrau war die perfekte Wahl – es sieht sehr edel aus und passt super zum Mosauerhof. Dass die Renovierung so stressfrei und reibungslos lief, ist bei einem alten Gebäude wirklich Gold wert. Jetzt kannst du Regenwetter endlich wieder entspannt genießen!
Sieht edel aus, herzlichen Glückwunsch!
Danke schön!