Hofrundgang September – die Ruhe vor dem „Herbst am Hof“ Spektakel

Nächste Woche ist es soweit, der Herbstmarkt am Mosauerhof findet statt. Grund genug mit Euch einen Hofrundgang zu machen BEVOR alles hübsch dekoriert ist und alle Dinge erledigt sind.

Der Hof ist logischerweise noch recht leer, dafür aber auch halbwegs unkrautbefreit, was weniger meinem Durchhaltevermögen als dem Engagement von Alina zu verdanken ist. Herbstdeko hab ich auch noch keine und die erschnorrten Metallringe von Mama Mosauerin hab ich auch noch nicht weggeräumt.

Im Nutzgartensektor ist auch noch einiges zu tun, die Gurken gehören weg, die Erdäpfel ausgegraben, die Paprika dürfen noch reifen (hoffentlich tun sie das noch) und der Kürbis (Butternuss, nix als Butternuss hier) wuchert fast alles zu. dafür hängt einer meine 2 (!) Hokkaidos im Baum herum. Wenigstens finden ihn da die Schnecken nicht.

Damit ihr nächstes Wochenende wo parken könnts, hat mir der liebe Georg (seinenszeichens Hofbauer z’Gimpling) bereits im August die obere (Wilde)Wiese gemäht, die untere hab ich selbst darniedergestreckt. Passts beim Parken aber bitte auf meine Neupflanzungen auf: eine Eberesche, eine Hainbuche, ein Feldahorn und eine Winterlinde sollen bitte weiterwachsen und ein bissi was für die Bienen und andere Insekten tun.

Apropos Biodiversität: wir haben schon lang keinen Blick mehr auf meine Vogelschutzhecke geworfen. Das müssen wir dringend nachholen bevor alle Sträucher und Bäume ihre Blätter von sich werfen. Ich hab ja  bereits berichtet, dass in dieser Hecke alles einfach so wachsen darf, wie es mag. Und auch wenn ein Baum abgestorben ist kommt er nicht weg, weil er so noch für viele Insekten und Pilze Nahrung ist. Auch unten herum gibt es viel Totholz – aber ich hab mittlerweile überall rund um den Hof mehr oder weniger große Totholzhaufen angelegt und damit viele natürliche Insekten- und Igelhotels geschaffen.

Rund um den Teich sind noch die Reste meines Naturgartens zu erkennen – Gräser die im Morgentau wunderbar glitzern, die Insel am Teich, der Allant und viele Stäucher und Bäume die vielen Lebewesen Schutz und Nahrung bieten. Der Hahn wohnt aber nicht wirklich dort.

Am Teich sind gerade die Gänse baden gegangen, die wohnen ja wieder (aus eigenem Wunsch!) mit den Hühnern zusammen. Mitterweile hab ich aber eine Barriere in den Hühnerstall hinein gebaut, die die Gänse nicht so easy überwinden können, sonst kacken die wieder so im Stall herum 😉

Weil wir gerade bei den lieben Viechern sind: ich muss Euch unbedingt Hansi zeigen, sie (glaub ich zumindest) ist mein Monsterchicken – sie ist fast so groß wie Burli, der Hahn und der ist ein Barnevelder, also auch nicht von der leichteren Sorte. Mir solls recht sein, ich erwarten Monstereier von Hansi. Hansi heißt sie übrigens, weil sie so extrem befederte Beine hat… 😉 die anderen Hendl auf den Bildern kennt ihr glaub ich schon. Zumindest die Klimthühner (Alma und Adele – weil sie aussehen wie von Klimt gemalt, es sind Schwestern vom Burli) sollten Euch bekannt vorkommen. Der Rest ist eine Weidenthaler Spezialrasse, bei der kein Huhn aussieht wie das andere…

Und dann sind wir auch schon wieder am Ende des kleinen Rundganges über den Mosauerhof – die übrlichen Fetthennen fehlen natürlich noch.

Dann können wir das ja angehen mit dem Herbst am Hof am 28.09.2019. Wir haben nur ein einziges Problem: Trude & die 12 entzückenden Apostel. Die wohnen nämlich immer noch da, wo nächste Woche das Hofcafe aufgebaut werden soll… Lösungsvorschläge anyone???

Ach so ja und im Stadl ist auch noch ein bissi was zu tun, bevor ihr dann kommen könnt. Aber das geht sich sicher alles aus!

Bis nächste Woche! I hoff mia seng ins!

Mosauerin & Anhang

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