Clara entdeckt das Innviertel: Als Landei in der Brauerei

Ob es  Zufall oder Schicksal war, dass sich Clara ausgerechnet den Biermärz ausgesucht hat, um zurück ins wunderbare Innviertel zu kommen – man weiß es nicht. Aber da ist sie wieder! Und zwar pünktlich zur Brauereiführung im Braugasthof Wurmhöriger. Was sie dabei so erlebt hat, lest ihr heute….

von Clara – Juhu, sie ist wieder da!

Auch wenn ihr hier in Österreich bestimmt alle ganz große Bierkenner seid, wisst ihr bestimmt noch nicht, was es eigentlich mit grünem Bier auf sich hat und dass es in der Altheimer Brauerei sogar einen Whirlpool gibt. Aber ich klär Euch gerne auf!

Als die Mosauerin mir von unserer anstehenden Tour durch die Brauerei Wurmhöringer erzählt hat, war ich gleich Feuer und Flamme. Denn tatsächlich habe ich mal in einem Brauhaus gekellnert (ja, auch bei uns im Norden gibt‘s sowas, auch wenn ihr das wahrscheinlich nur belächeln könnt), aber viel näher bin ich einem Bier in seiner Geburtsstunde noch nicht gekommen. Also ging’s hoch motiviert am Samstag Morgen auf in den Braugasthof um etwas Bierluft zu schnuppern. An der Gaststube vorbei und durch den Innenhof ging es schnurstracks hinter die Kulissen, dort hin wo aus Wasser, Gersten-Malz und Hopfen das Bier entsteht. Denn das ist gleich das Erste was uns erzählt wird, ohne diese drei Zutaten läuft hier gar nichts. In riesigen Tanks wird alles ganz genau zusammengemischt, verrührt, erhitzt und wieder abgekühlt.

Und das Bier nicht gleich Bier ist, dafür sorgt die Zusammensetzung der einzelnen Komponenten. Das Gersten-Malz sorgt für den Alkoholgehalt und durch die Zugabe von mehr oder weniger Hopfen entsteht eine ganz eigene Biersorte (die Geheimrezepte wurden hier natürlich nicht verraten). Und dann geht es in den Whirlpool! Ich muss gestehen, ich war so fasziniert davon, dass das Bier einen eigenen Pool hat und ich nicht, dass ich gar nicht richtig zugehört habe, was genau dort eigentlich geschieht. Nur so viel, ähnlich wie im Whirlpool bildet sich ein Strudel, der zum Vermischen aller Zutaten beiträgt, also mit Wellness hat es eher wenig zu tun 😉mosauerin innviertel biermärz

Danach ist das Bier aber noch lange nicht fertig, genau genommen ist es noch nicht mal richtiges Bier, denn es muss zunächst einmal gären. Und das gleich mehrmals, in verschiedenen Räumen (dem Gärkeller und dem Lagerkeller), mit verschiedenen Temperaturen und dazu noch verdammt lange. Insgesamt braucht es also sieben bis acht Wochen, bis es endlich verzehrfertig ist. Ganz schön viel Aufwand für so ein Bierchen. Und Achtung, hier noch (fast) unnützes Wissen für Euch: nach einer Woche im Gärkeller ist das Bier grün. Da könnt ihr dann das nächste Mal beim trinken dran denken, dass euer Bier vor kurzem noch unangenehm grün war. Gern geschehen 😉mosauerin innviertel biermärz wurmhöringer

Auch wenn die großen metallenen Tanks mit ihren Schläuchen und Gerätschaften wirklich beeindruckend waren, war mein persönliches Highlight die Abfüllhalle. Ich sag euch, so viele Flaschen und Kisten auf einmal habe ich glaube ich noch nie gesehen. Und das Abfüllen funktioniert tatsächlich so, wie man sich das immer in einer großen Fabrik vorstellt, nur hier halt in kleiner. Ein großes Fließband und Greifarme und Maschinen und zack läuft alles automatisch. Toll! Leider war das Band nicht in Betrieb, das hätte ich wirklich ganz gerne noch gesehen.

Aber dafür wurden wir dann entschädigt, denn zum Abschluss gab es natürlich noch helles und dunkles Selbstgebrautes zum Probieren. Und ich sag euch, trotz des grünen Hintergrundwissens, hat das Bier voi guad geschmeckt! 😉

Pfiat Eich
Clara

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